Körperbezogenes Coaching für Menschen mit Hochsensibilität

Hochsensibilität ist eine Gabe. Das damit verbundene Potenzial zu nutzen, fällt den Betroffenenen jedoch häufig schwer: Die hohe Empfindsamkeit wird häufig als geringe Belastbarkeit wahrgenommen oder als Schwäche interpretiert. mehr

Dabei steckt in der Empfindsamkeit eine große Kraft. Mit einem feinen Sensorium ausgestattet zu sein, bringt die Fähigkeit zu intensivem Erleben mit sich. Das kann sehr beglückend sein – und manchmal auch hoffnungslos überfordernd. Die Kunst liegt darin, eine Balance zu finden zwischen Reizüberflutung und Rückzug. Dazu gehört, die eigenen Bedürfnisse kennen zu lernen, die eigenen Wahrnehmungen ernst zu nehmen, für sich zu sorgen, die persönliche Eigenart zu kommunizieren und sich auch abgrenzen zu können.

Mit einem individuellen, feinfühligen Einzelcoaching möchte ich hochsensible Menschen darin unterstützen, sich ihrer Stärken bewusst zu werden und mit ihrer Veranlagung einen konstruktiven, achtsamen, erfüllenden Umgang zu finden. Wesentliche Bestandteile des Coachings sind Atem- Körper- und Stimmarbeit sowie das (systemisch geprägte) Gespräch.

Die Arbeit mit Atem, Körper und Stimme kann Menschen mit Hochsensiblität wirkungsvoll unterstützen, ihre Potenziale zu entfalten. Als sanfter und zugleich kraftvoller Zugang zu den eigenen Ressourcen kann sie wesentlich zu Erdung und Zentrierung beitragen und damit einen wirksamen Schutz gegen Reizüberflutung bieten. Zugleich stärkt sie das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung und die damit verbunden Gefühle - und macht Mut, die eigene Stimme zu erheben.

Hin und wieder biete ich auch Workshops für Menschen mit Hochsensibilität an. Der nächste Workshop ist am


Samstag, 11.06.2016, 14.00 Uhr - 17.30 Uhr
Ort: Sinnergie e.V., Schulzestr. 1, 13187 Berlin
Kosten: 40.- € / 30.- € erm.
Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: 030 - 47 48 05 32

 


Hochsensibilität ist gekennzeichnet durch verstärkte Wahrnehmung von Reizen und Sinneseindrücken, aber auch von Stimmungen, sowohl bei sich selbst als auch bei anderen. Häufig ist dies mit einer großen Fähigkeit zu Empathie verbunden, manchmal auch mit einer Fähigkeit zu Ahnungen, Visionen und außersinnlicher Wahrnehmung. Weitere Merkmale von Hochsensibilität sind u.a. ein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn, Neigung  zu Perfektionismus und erhöhte Schmerzempfindlichkeit.

Der Begrif „Hochsensibilität“ wurde 1997 von der amerikanischen Psychologin Elaine Aaron geprägt. Hochsensibilität ist keine Krankheit oder psychische Störung, vielmehr wird eine erblich bedingte spezielle neuronale Konstitution vermutet, die bei ca. 15-20% der Bevölkerung vorkommt. Bis heute existiert jedoch keine eindeutige neurowissenschaftliche Definition von Hochsensibilität, was Hirnforscher auf die noch in den Kinderschuhen steckende High-Sensitivity-Forschung zurückführen.

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